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Über 120 Islamisten in Kamerun getötet

Über 120 Islamisten in Kamerun getötet

Schwere Kämpfe mit Terrorgruppe Boko Haram

Bei schweren Kämpfen zwischen der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram und Truppen aus dem Tschad sind in Kamerun mindestens 123 Extremisten und drei Soldaten ums Leben gekommen. Dies berichtete der französische Sender RFI unter Berufung auf die tschadische Armee. Demnach hatte die Boko Haram am Donnerstag und Freitag zwei Mal den Ort Fotokol im Norden des Landes attackiert, wo seit Mitte Januar Streitkräfte aus dem Tschad stationiert sind. Sie sollen Kameruns Armee im Kampf gegen die Boko Haram unterstützen. Den Soldaten sei es aber jeweils gelungen, die Islamisten zurückzudrängen, hieß es.

Fotokol liegt an der Grenze zu Nigeria und ist nur durch eine Brücke von dem Ort Gambaru in dem Nachbarland getrennt. Gambaru wird derzeit von der Boko Haram kontrolliert, die in der Region einen Gottesstaat aufbauen will und seit 2009 bereits Tausende Menschen bei Angriffen und Anschlägen getötet hat. Seit Monaten fällt die Gruppe auch immer wieder in Kamerun ein.