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U2-Star Bono: Mit Straßenkunst gegen AIDS

U2-Star Bono: Mit Straßenkunst gegen AIDS

U2-Star Bono: Mit Straßenkunst gegen AIDS
Bono arbeitet mit Graffiti-Künstlern zusammen
Simon Reed/WENN.com, WENN

Es gibt kaum einen guten Zweck, für den Bono sich nicht einsetzt. Auch im Kampf gegen AIDS wird der Sänger von U2 und Hobby-Politiker gern aktiv.

Weltweit infizieren sich noch immer jedes Jahr unzählige Menschen mit dem HI-Virus. Obwohl das mittlerweile kein automatisches Todesurteil mehr ist, ist die Behandlung dennoch nicht für jeden erschwinglich. Darüber hinaus sind viele Ansteckungen vermeidbar. Das weiß auch Bono (59), der Frontmann der Kultband U2, der sich gern für gemeinnützige Zwecke engagiert.

Straßenkünstler waren die Ersten

Es ist vor allem wichtig, dass Menschen AIDS weiterhin als die gefährliche Krankheit ansehen, die sie nun einmal ist. Zu diesem Zweck hat sich der Sänger ('Where The Streets Have No Name') mit mehreren Straßenkünstlern zusammengetan und 17 Wandmalereien in Auftrag gegeben. Gemeinsam will man das Bewusstsein für die Immunschwächekrankheit schärfen und aufklären.

"Es waren vor allem die Straßenkünstler, die auf AIDS aufmerksam machten, als es erstmals auftauchte – in New York in den Achtzigern", erklärte Bono gegenüber der Press Association den Zusammenhang zwischen Graffiti und AIDS.

Bono arbeitet international

"Es sind zwar Fortschritte gemacht worden, sogar mehr als manche Experten ursprünglich erwartet hatten, aber das bedeutet noch lange nicht, dass man sich entspannt zurücklehnen kann."

Es seien heutzutage vor allem Frauen betroffen, so der Star. "Rund 6.000 stecken sich jede Woche an, und das ist eigentlich total vermeidbar. Ich würde das als Notsituation bezeichnen."

Die Graffiti seines Projekts sind in Städten wie London, New York, Paris und Berlin zu sehen und sollen Aufmerksamkeit schaffen.

Einer der Künstler in Bonos Projekt ist Shepard Fairey (49), der durch sein 'Hope'-Bild von Barack Obama zu internationalem Ruhm gelangte.

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