Zuerst Spanien, dann Italien und Kroatien

Tschüss Sommer! Es drohen unwetterartige Regenfälle am Mittelmeer

20. September 2019 - 14:01 Uhr

Volle Dusche einmal von West nach Ost

Ein kleines Unwettertief braut sich über Spanien zusammen und bringt am Wochenende schwere Gewitter und Starkregen. Besonders betroffen ist die spanische Ostküste, Südfrankreich und Italien. Das Problem ist, dass in diesen Regionen noch richtig viele Leute Urlaub machen und im schlimmsten Fall von den Unwettern überrascht werden.

Das ist der zeitliche Ablauf:

Ein Mann steht am 05.02.2017 bei starkem Regen, mit einem Schirm, an der «New Promenade» in San Sebastian (Spanien), um eine hohe Welle, die über die Promenade schwappt, zu fotografieren. Nordspanien hat seit einigen Tagen Sturmböen von bis zu 120 km
Solche Bilder wie dieses aus dem nordspanischen San Sebastian erwarten wir für das kommende Wochenende.
© dpa, Alvaro Barrientos, AB wie

Am Samstagmorgen geht es bereits los mit heftigen Regenfällen, die sich in etwa einer Linie Valencia bis rauf nach Barcelona erstrecken. Dort können bereits 20 bis 50 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 6 Stunden herunter kommen. Der Höhepunkt wird dann Richtung Nachmittag erreicht. Dann befinden sich die unwetterartigen Gewitter zwischen Barcelona und Montpellier. Hier sind dann sogar stellenweise 100 Liter pro Quadratmeter möglich. In der Nacht zum Sonntag schwächen sich die starken Regenfällen nur etwas ab und verlagern sich weiter Richtung Südost Frankreich und an die Westküste von Italien.

Am Sonntag werden die Regenschwerpunkte größer, aber von der Intensität her etwas schwächer. Die Schwerpunkte liegen am Nachmittag etwa auf einer Linie Limoges (Zentralfrankreich), Genua (Italien) bis runter nach Rom (Italien). Der meiste Regen soll in der Region um Genua fallen. Am Abend können auch rund um Lyon über 50 Liter pro Quadratmeter fallen. Solche Regensummen sind kein Spaß!

Hier geht es zur Wetterkarte für das Wetter in Europa

Regenfälle nehmen Kurs auf Deutschland

Zum Wochenstart am Montag gibt es krassen Regen von Venedig über Istrien bis nach Split. Auch der Alpenraum wird voll getroffen. Während es in Südwesteuropa langsam abtrocknet, geht es am Dienstag in Montenegro, Albanien und auch in Griechenland weiter mit dem Regen.

Entspannung ist zwar in Sicht und die Niederschläge werden weniger, doch alles in allem können einem solche Niederschläge über mehrere Tage schon ordentlich den Urlaub vermasseln. Diese Regenfälle werden auch Deutschland zum Wochenstart begleiten (mehr dazu lesen Sie hier).