9. März 2019 - 21:58 Uhr

Trump besucht Katastrophengebiet

US-Präsident Trump hat fünf Tage nach den heftigen Tornados im Bundesstaat Alabama das Katastrophengebiet besucht und den Betroffenen Hilfe zugesagt. Beim Besuch eines Zentrums für Katastrophenhilfe in einer Kirche versichterte Trump: "Wir werden uns kümmern". Dort schüttelte Trump den Menschen die Hände, machte Fotos mit ihnen und signierte sogar Bibeln.

Im Netz hagelt es Kritik

In Alabama hatten die Stimmbürger mit deutlicher Mehrheit für Trump gestimmt. Deshalb ist es weniger erstaunlich, dass die Bürger dort sogar ihre Bibeln von Trump signieren ließen. Dafür gab es sogar richtig Applaus. Doch im Netz hagelte es Kritik nach dieser Aktion. Für viele sei dieses Verhalten ein Vergehen an einem Heiligtum. Unter anderem schrieb ein ehemaliges amerikanisches TV-Sternchen auf Twitter: "Trumps Unterschrift auf Bibeln ist wie, wenn Jesus auf einer Pornomesse auf Brüsten unterschreiben würde."

Trump dankt den Helfern für ihre Dienste

US-Präsident Trump und First Lady Melania würdigten die 23 Toten der Tornados, wie die mitreisenden Journalisten berichteten. Sie blieben vor Holzkreuzen stehen, die vor der Kirche symbolisch für jedes der Opfer errichtet worden und mit roten Herzen geschmückt waren. Trump sagte zu den Schäden, die er im Katastrophengebiet sah, deren Ausmaß sei "schwer zu glauben". Er dankte den Helfern für ihre Dienste.

Trump war bereits am Freitag nach Georgia geflogen, wo die Tornados ebenfalls gewütet hatten. Anschießend reiste er in den benachbarten Bundesstaat Alabama.