"Es ist unglaublich, wirklich unglaublich."

Trump besucht Indien: Sogar die Affen am Taj Mahal wurden eingefangen

24. Februar 2020 - 16:47 Uhr

Überfüllte Touristen-Atttraktion war menschenleer

Im Licht der untergehenden Sonne haben US-Präsident Donald Trump und seine Gattin Melania  das berühmte Taj Mahal besucht. Das herrschaftliche Mausoleum aus weißem Marmor gehört zum indischen Unesco-Weltkulturerbe.

Vor Trumps Besuch wurden streunende Affen eingefangen, die manchmal Touristen angreifen, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch Hunde und Kühe wurden von dem Gelände weggebracht.

Sogar der Fluss bekam frisches Wasser

Die normalerweise überfüllte Touristenattraktion war abgesehen von der US-Delegation fast menschenleer. Auch Urlauber, die ihre Tickets schon vor Monaten gekauft hatten, durften nicht dorthin, was einige verärgerte, wie Reiseveranstalter sagten. Doch Trump gefiel sein Besuch: "Es ist unglaublich, wirklich unglaublich."

Der Taj Mahal gilt als Juwel der islamischen Kunst. Das Mausoleum wurde vom fünften Großmogul Schah Jahan von 1632 bis 1648 zum Gedenken an seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal errichtet.

Vor Trumps Besuch hatten Behörden auch gelbliche Stellen des Marmorgebäudes vom Schlamm gesäubert und die Wasserqualität des nahe gelegenen Flusses Yamuna, der normalerweise stinkt und verschmutzt ist, mit frischem Wasser zeitweise verbessert.

Zum Auftakt von Trumps zweitägigem Besuch hatte Indien dem US-Präsidenten einen pompösen Empfang bereitet. Nennenswerten politische Abkommen oder Vereinbarungen neuer Geschäfte werden nicht erwartet.