Als Unterstützung in Corona-Krise

Wimbledon zahlt Tennis-Profis Preisgeld

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© via REUTERS, HANDOUT, tj

10. Juli 2020 - 16:26 Uhr

Zahlung auch ohne Turnier 2020

Diese Unterstützung für die Tennis-Profis ist alles andere als selbstverständlich: Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon haben sich dazu entschlossen, Preisgeld für 2020 auszuschütten – obwohl in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise nicht auf dem traditionsreichen Grün in London aufgeschlagen werden konnte. Zehn Millionen Pfund – umgerechnet etwa 11,2 Millionen Euro – fließen an die Profis um Alexander Zverev, Angelique Kerber und Co..

Bis zu 28.000 Euro für die Profis

Die jeweils 128 Damen und Herren, die für die Hauptrunde des Turniers qualifiziert waren, erhalten jeweils 25.000 Pfund – knapp 28.000 Euro. Für alle Spielerinnen und Spieler, die in der Qualifikation angetreten wären, gibt es die Hälfte der Summe.

Auch die Doppel-Spielerinnen und -Spieler sowie die Akteure im Rollstuhl-Bereich gehen natürlich nicht leer aus, sie bekommen umgerechnet zwischen 5.500 und 7000 Euro.

Zwei Grand Slams im September

Während der Corona-Pandemie musste auch der Tennis-Sport ruhen. Die Profis konnten keine weiteren Preisgelder durch Turnier-Starts verdienen und hatten dadurch neben den Sponsorgelder also während der Hauptsaison keine weiteren Einkünfte. Für die Spielerinnen und Spieler fernab der Weltspitze eine schwierige Situation.

Ende August soll mit den US Open (31. August bis 13. September) aber das nächste Grand Slam gespielt werden können. Die French Open werden dann vom 20. September bis 4. Oktober nachgeholt.