Instagram-Bild wirft Fragen auf

Trotz Sexskandal um Prinz Andrew: Ex-Frau Sarah Ferguson feiert „liebevolle Familie“

Prinz Andrew hat sich wegen des Missbrauchsskandals aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
© dpa, Swen Pförtner, hoh jol sab jkh jai kde wst fdt

16. Mai 2020 - 14:39 Uhr

Nach außen getragene Familienharmonie trotz royaler Krise

Seit dem Epstein-Missbrauchsskandal hat sich Prinz Andrew - mehr oder weniger freiwillig - aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Jetzt hat seine Ex-Frau Sarah Ferguson (60) ein Foto bei Instagram gepostet, auf dem sie mit ihm und den gemeinsamen Töchtern Prinzessin Beatrice (31) und Prinzessin Eugenie (30) zu sehen ist. Damit möchte  "Fergie" den "Internationalen Tag der Familie" feiern.

Sarah Ferguson steht trotz Skandalen zu ihrem Ex

Zu dem Foto schreibt Sarah Ferguson, die stets betont hat, trotz der schweren MIssbrauchsvorwürfe gegen ihren Ex zu ihm zu stehen: "Ich bin so stolz auf unsere vereinte, liebevolle Familie." Wann das Bild aufgenommen wurde, verrät sie nicht. Bekannt ist aber, dass sie sich im April mit Andrew getroffen hat. Das Ex-Paar, das zwischen 1986 und 1996 verheiratet war, lieferte Essenspakete an Corona-Helfer. Fergusons Assistentin, Antonia Marshall, teilte am 9. April eine Reihe von Fotos, die das dokumentierten. "Die Familie York bildet eine wunderbare und beständige Einheit und hilft in dieser Krise ununterbrochen anderen. Ich bin so stolz auf sie alle."​

Schwere Vorwürfe gegen Prinz Andrew

Missbrauch von Minderjährigen und Mietschulden

Prinz Andrew war im November 2019 wegen seiner engen Verbindungen zu Jeffrey Epstein (1953-2019) von seinen öffentlichen Aufgaben zurückgetreten. Epstein hatte sich im August 2019 im Gefängnis das Leben genommen. Er wurde beschuldigt, Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben.

Und es gibt noch weitere Skandale rund um Andrew. Zuletzt hatte unter anderem "The Sun" berichtet, dass gegen ihn und seine Ex-Frau eine Klage aus der Schweiz eingetrudelt sei. Der Grund: Seit Monaten hätten die beiden es versäumt, eine Rate in Millionenhöhe für eine dort erworbene Luxus-Berghütte zu bezahlen. Es gehe demnach inzwischen um eine offene Zahlung von umgerechnet 7,6 Millionen Euro.

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