Trotz Niederlage: Bei Hördler überwiegt die Freude

Berlins Frank Hördler (l-r) jubelt mit Teamkollegen Florian Kettemer, Marcel Nöbels, Austin Ortega und James Sheppard nach seinem 3:4 Treffer. Foto: Andreas Gora/dpa
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28. Dezember 2019 - 10:50 Uhr

Die Enttäuschung hielt sich bei Verteidiger Frank Hördler in Grenzen. Der 34-Jährige konnte der 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven Positives abgewinnen. "Es überwiegt die Freude darüber, dass wir es geschafft haben, zurückzukommen", sagte Hördler.

Trotz großer Personalprobleme hatten die Eisbären am Freitagabend einen 0:4-Rückstand aufgeholt und einen Punkt erkämpft. "In dieser Mannschaft ist ein Wille, der niemals bricht", meinte Hördler. Er hatte zwei Treffer zur Aufholjagd des Tabellenvierten der Deutschen Eishockey Liga beigesteuert. Die Energieleistung war erst recht bemerkenswert, weil die Berliner am Vorabend trotz zehn fehlender Stammspieler ein 2:1 bei den Straubing Tigers erkämpft hatten.

Gegen Bremerhaven mussten sie noch neun Ausfälle verkraften. "Wenn man eine tolle Mannschaft hat und weiß, für was man es macht, findet man die Energie", sagte Hördler. "Wir haben gezeigt, dass wir es draufhatten und nah dran waren, nach sechzig Minuten zu gewinnen", sagte er. "Das war eine gute Charakterleistung. Leider war es ein bisschen unglücklich zum Schluss."

Am Montag daheim gegen die Augsburger Panther (19.30 Uhr/Magentasport) dürfte es wieder auf den Willen der Mannschaft ankommen. Trainer Serge Aubin rechnet jedenfalls nicht damit, dass einer der Verletzten zurückkehren wird. "Das würde mich überraschen. Wahrscheinlich werden wir mit der gleichen Aufstellung spielen."

Quelle: DPA