"Tron 3": Dritter Teil der Reihe mit Jared Leto soll kommen

"Tron 3": Dritter Teil der Reihe mit Jared Leto soll kommen
Schauspieler Jared Leto (li.) und Regisseur Joachim Ronning (re.) werden offenbar beide bei einem neuen "Tron"-Film mitwirken.
s_bukley/ImageCollect / imago/Picturelux, SpotOn

Joachim Ronning als Regisseur?

Ein dritter "Tron"-Teil wird offenbar bald Wirklichkeit. Laut "Entertainment Weekly" übernimmt Jared Leto (51) die Hauptrolle in dem Disney-Sequel, das "Tron: Ares" heißen soll. Regie bei dem Projekt wird demnach Joachim Ronning (50, "Maleficent: Mächte der Finsternis") führen.

Wie "Entertainment Weekly" weiter schreibt, versuche Leto schon seit Jahren, den Film auf die Beine zu stellen. Er fungiert angeblich auch als Produzent des dritten "Tron"-Films. 2020 stand ein dritter "Tron" bereits kurz vor der Entstehung, Leto war da schon für die Hauptrolle eingeplant. Doch Regisseur Garth Davis (48, "Lion") zog sich von dem Projekt zurück. Mit Ronning scheint nun ein passender Ersatz gefunden, der für "Kon-Tiki" (2012) immerhin auch eine Oscar-Nominierung vorweisen kann.

Das passierte in den ersten beiden Teilen

Im Originalfilm "Tron" von 1982 spielt Jeff Bridges (73) die Hauptrolle des Computerprogrammierers Kevin Flynn, der in eine Welt im Inneren eines Großrechners versetzt wird. Flynn kämpft gegen das Programm MCP an, um den Betrug seines Ex-Kollegen Ed Dillinger (David Warner, 1941-2022) zu beweisen. Das Besondere: Alle Programme laufen als Personen durch die digitale Welt.

Bridges spielte die Rolle erneut in "Tron: Legacy" von 2010 beim Regiedebüt von Joseph Kosinski (48, Top Gun: Maverick"). In dem Sequel verschwindet Kevin Flynn 1989 spurlos. Sein Sohn Sam (Garrett Hedlund, 38) wird 20 Jahre darauf ebenfalls in die Computerwelt gezogen und findet seinen Vater dort wieder. Gemeinsam kämpfen sie gegen das außer Kontrolle geratene Programm Clu (ebenfalls Bridges). Dabei hilft ihnen die geheimnisvolle Quorra (Olivia Wilde, 38).

Beide "Tron"-Filme kamen an den Kinokassen mäßig an, Kritik und Publikum zeigten keine große Begeisterung. Lediglich die - für damalige Zeit - innovativen Spezialeffekte wurden gefeiert und bescherten den Streifen einen gewissen Kultstatus.

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