Schluss mit roter, trockener und rissiger Haut

Mit diesen Tricks sagen Sie trockenen Winter-Händen den Kampf an

© iStockphoto, Valentin Casarsa

12. November 2019 - 9:20 Uhr

Seidig weiche Haut trotz Kälte? Kein Problem!

Die Herbst- und Wintermonate stellen unsere Hände jedes Jahr erneut vor eine echte Herausforderung. Im August noch glatt und geschmeidig, gleichen unsere Hände, sobald die Kälte kommt, einem wahren Schlachtfeld: Rot, rissig und trocken – allein die Vorstellung ist schmerzhaft. Damit es erst gar nicht so weit kommt, ist die richtige Feuchtigkeitszufuhr das A und O. Wir haben Ihnen deshalb ein paar einfache Tipps zusammengestellt, die Sie durch die kalte und trockene Jahreszeit bringen – Ihre Haut wird es Ihnen danken.

Selbstgemachte Handcreme mit natürlichen Inhaltsstoffen

Erste Hilfe bei trockenen Händen sollte immer eine nährende Feuchtigkeitscreme sein. Doch viele herkömmliche Handlotionen verwenden Inhaltsstoffe wie Weichmacher (Phthalate), Parabene und Erdöl-Nebenprodukte, die der Haut eher schaden, als nützen. Anstatt also Produkte zu kaufen, über deren Inhaltsstoffe Sie nicht genau Bescheid wissen, haben Sie einfach Spaß zu Hause und machen Sie Ihre eigene, individuelle Handcreme.

Diese Grundzutaten benötigen Sie dafür:

So bereiten Sie die Handcreme zu:

  • Vermischen Sie das Aloe Vera Gel mit dem Vitamin-E-Öl und einigen Tropfen eines ätherischen Öls Ihrer Wahl. Gut verrühren und anschließend die Schüssel in ein warmes Wasserbad setzen und leicht erwärmen.
  • Über einem anderen Wasserbad Bienenwachs und das pflegende Öl miteinander vermischen und schmelzen lassen. Lassen Sie die Mixtur erkalten, sie sollte aber noch weich sein.
  • Mit einem Mixstab beide Massen bis zur gewünschten Konsistenz miteinander vermischen (kann bis zu 15 Minuten dauern).
  • Fertige Handcreme in gereinigte Behälter füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen (im Kühlschrank bis zu drei Monate haltbar).

Luftbefeuchter sorgt für optimales Klima im Schlafzimmer

Doch die richtige Handpflege allein ist nicht alles. Auch die Art und Weise, wie wir schlafen, kann den Feuchtigkeitshaushalt unseres Körpers beeinflussen. Ein Luftbefeuchter* sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer erhalten bleibt – und das trotz trockener Außen- und Heizungsluft. Auf diese Weise werden Hände und Füße praktisch über Nacht gepflegt. Willkommener Bonus: Der Luftbefeuchter lässt Sie zusätzlich besser atmen, da die Nase nicht austrocknet.

Und was hilft, wenn Ihr Baby trockene Haut hat? Das erfahren Sie im Video.

Heiß Duschen – bitte nicht!

Auch wenn die kalten Temperaturen eine heiße Dusche besonders attraktiv machen, sollten Sie davon absehen. Das heiße Wasser spült den natürlichen Fettfilm von der Haut und trocknet sie somit aus. Dieser Effekt wird durch langes Duschen verstärkt. Lieber kurze Zeit bei lauwarmer Temperatur duschen und die noch feuchte Haut im Anschluss mit einer reichhaltigen Bodylotion* pflegen.

Trinken, trinken, trinken!

Ausreichend Wasser trinken scheint die Lösung für nahezu jedes Beauty-Problem zu sein. Gerade in den kalten Monaten gilt: Je mehr Wasser Sie trinken, desto mehr Feuchtigkeit wird Ihrer Haut zugeführt. Liegt auf der Hand, oder? Im Winter tendieren wir allerdings oft dazu zu vergessen, wie viel Wasser wir zu uns nehmen, da wir nicht so durstig sind wie im Sommer. Eine gute Option, eine ausreichende Wasserzufuhr mit Wohlbefinden zu kombinieren, sind Tees: Ingwer-Zitronen-Tee oder frischer Minz-Tee wärmt von Innen und tut sowohl Ihrem Feuchtigkeitshaushalt, als auch Ihrer Gesundheit gut.

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