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Traurige Aufnahmen aus den Philippinen: Schildkröte ernährt sich von Abwasser

Taucher filmen traurige Szene

Diese Schildkröte ernährt sich von Abwasser

Schildkröte ernährt sich von Dreck Auf den Philippinen
00:43 min
Auf den Philippinen
Schildkröte ernährt sich von Dreck

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Video zeigt, wie sich eine Schildkröte von Abwasser ernährt

Herzzerreißende Aufnahmen, die Taucher auf den Philippinen unter Wasser machten. Eine vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröte ernährt sich von Abwasser, das aus einem Unterwasserrohr fließt. Müll, mit dem wir Menschen den natürlichen Lebensraum der Schildkröten verschmutzen. Das Video zeigt die Bilder, die uns zum Nachdenken anregen sollen.

Meeresschildkröte stopft Kopf in Öffnung des Abwasserkanals

Tauchlehrer Charn Joon Park bemerkte die erwachsene grüne Schildkröte während eines Tauchgangs mit Freunden am Bolabog Beach auf der philippinischen Insel Boracay. In dem Video stopft die Meeresschildkröte ihren Kopf in die Öffnung des Abwasserkanals. Einige tropische Fische schwimmen neben der Schildkröte und ernähren sich auch von dem Schmutz. Die Grüne Meeresschildkröte ist die zweitgrößte Meeresschildkröte der Welt und ist vom Aussterben bedroht.

Der Präsident beschreibt die Insel Boracay als „Kloake“

Die philippinische Insel Boracay gilt als eine der schönsten Inseln der Welt. Was in den letzten Jahren dazu führte, dass Touristenstöme aus aller Welt die Insel überliefen. Die Folge: Aus einem malerischen Idyll wurde ein überlaufener, dreckiger Ort. Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte leiteten ihr Abwasser samt Fäkalien jahrelang einfach ins Meer. Anfang 2018 war die Insel vom philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte deshalb offiziell geschlossen worden. Er hatte Boracay als „Kloake“ bezeichnet. Ab Oktober 2018 wurde die Schließung wieder aufgehoben, allerdings darf jetzt nur noch eine begrenzte Anzahl von 19.000 Menschen pro Tag die Insel besuchen, Strandpartys, Einwegplastik und Rauchen sind verboten.

Tauchlehrer Charn Joon Park fürchtet nun, „dass dieser Vorfall eine weitere Schließung des Strandes auslösen könnte.“ Dennoch informierte er die Behörden. Der phiippinische Umweltstaatssekretär Benny Antiporda sagt darauf hin zu, den Fall untersuchen zu lassen, wie die britische Zeitschrift „Daily Mail“ berichtet.