Trauerfeier für getöteten US-Soldaten

Auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in der Pfalz hat die Trauerfeier für einen der beiden Soldaten begonnen, die am Frankfurter Flughafen von einem mutmaßlichen Islamisten erschossen worden waren. Mehrere hundert US-Soldaten und deren Angehörige hätten sich für die Zeremonie in einer Flugzeughalle versammelt, sagte ein Sprecher der Airbase.

Das 21-jährige Opfer hatte den Militärbus gefahren, als der Mordanschlag am 2. März verübt wurde. Zwei Kameraden der Getöteten wurden schwer verletzt. Der festgenommene mutmaßliche Täter, der aus dem Kosovo stammenden Frankfurter Arid Uka, hat gestanden. Der den Bus fahrende US-Hauptgefreite hatte die aus England kommenden Soldaten am Flughafen abholen und nach Ramstein fahren wollen. Er soll an diesem Freitag in seinen US-Heimatstaat Illinois beerdigt werden, wie der Airbase-Sprecher weiter sagte.