Trauerfeier für getöteten Soldaten in Kundus

Im nordafghanischen Kundus hat die Bundeswehr mit einer Trauerfeier Abschied von dem vor zwei Tagen getöteten deutschen Soldaten genommen. Wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos in Potsdam berichtete, fand die 45-minütige Gedenkfeier im Ehrenhain des deutschen Stützpunkts in Kundus statt. Militärpfarrer Bernd Göde und Bataillonskommandeur Christian von Blumröder sprachen Worte des Gedenkens.

Anschließend wurde der Leichnam des 26 Jahre alten Oberfeldwebels ins usbekische Termes geflogen. Von dort sollte er noch am Samstag nach Deutschland gebracht werden. Die Heimatgemeinde des Fallschirmjägers will, das niedersächsische Selsingen, während des Gottesdienstes des toten Soldaten gedenken.