Transgender in EU häufig Gewalt ausgesetzt

13. Mai 2014 - 20:55 Uhr

Transgender sowie homosexuelle und bisexuelle junge Menschen sind in Europa laut einer Studie noch immer Anfeindungen ausgesetzt. Menschen, die von klassischen Geschlechterrollen abweichen, werden dabei besonders häufig Opfer von Gewalt, wie aus einer Erhebung der EU-Grundrechte-Agentur (FRA) hervorgeht. Es gebe aber auch positive Anzeichen: "Der Eurovision Song Contest hat gezeigt, dass es ein gewisses Maß an Respekt und Toleranz gegenüber Homosexuellen, Bisexuellen und Transgendern gibt", sagte FRA-Direktor Morten Kjaerum.

Er hoffe, dass sich diese Entwicklung noch verstärke. Befragte im Alter von 18 bis 25 Jahren gaben an, sich seltener offen als homosexuell, bisexuell oder transgender erkennen zu geben, als ältere Studienteilnehmer. Rund zwei Drittel aller Befragten verbargen ihre sexuelle Orientierung beziehungsweise Identität während der Schulzeit.