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Transgender-Bischof war früher eine Frau: Ines-Paul Baumann kämpft für eine offenere Kirche

31. Juli 2015 - 13:44 Uhr

Eine Kirche für alle: Transgender-Bischof predigt für mehr Toleranz

"Ich glaube an einen Gott, der mich so will, wie ich bin", beginnt der Bischof Ines-Paul Baumann seine Predigt. Auf den ersten Blick ist er ein ganz gewöhnlicher Gottesmann. Doch was man nicht direkt sieht: Der Bischof mit dem Ohrring im linken Ohr war früher eine Frau. Alle zwei Wochen bekommt der Transgender-Bischof eine Hormonspritze.

Bereits mit drei Jahren merkt der Transgender-Bischof, dass er sich im eigenen Körper nicht wohl fühlt - er will lieber ein Mann sein. Zwar kleidet und stylt sich der Kölner männlich, doch erst mit 30 Jahren entschließt sich Ines-Paul Baumann zu einer Hormon-Behandlung. Ein Befreiungsschlag für ihn!

Heute predigt der Transgender-Bischof in einer freien Gemeinde der Metropolitan Community Church (MCC) in Köln. Diese wurde bereits in den 60er-Jahren von einem homosexuellen Pastor in den USA gegründet. Wie seine Arbeit dort angenommen wird, sehen Sie im Video.

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