Transfer-Wahnsinn: Real will Falcao in Monaco parken

Radamel Falcao ist enorm kopfballstark.
Radamel Falcao ist enorm kopfballstark.
© dpa, Emilio Naranjo

18. Juni 2013 - 12:35 Uhr

Die Geschichte irrwitziger Spielerwechsel wird im Sommer wohl um ein kurioses Kapitel reicher. Wie die seriöse französische Sporttageszeitung 'L'Equipe' berichtet, will Real Madrid Radamel Falcao verpflichten – so weit, so unspektakulär. Allerdings wollen bzw. müssen die 'Königlichen' den Star-Stürmer von Stadtrivale Atletico zunächst bei AS Monaco 'parken'.

Aber eins nach dem anderen: Radamel Falcao ist derzeit womöglich der begehrteste Stürmer der Welt. Der Kolumbianer wird von fast allen Topclubs Europas umworben. Englischen Medienberichten zufolge versucht der FC Chelsea seit Monaten mit allen Mitteln, den 27-Jährigen an die Stamford Bridge zu lotsen. Doch auch Real Madrid ist heiß auf den 1,78-Meter-Mann. Das Problem für die 'Königlichen': Falcao hat bei Atletico eine 'Anti-Real-Klausel'. Soll heißen: Der Angreifer darf von Atletico nicht zu Erzfeind Real wechseln. Daher hat sich Real etwas Originelles einfallen lassen. Falcao soll über den Umweg AS Monaco zu Özil, Ronaldo und Co. wechseln. Die Irre Transaktion soll in etwa folgendermaßen ablaufen:

Monacos schwerreicher Eigentümer Dimitri Rybolowlew, der beste Konatkte zu Baulöwe und Real-Boss Florentino Perez pflegt, soll Falcao im Sommer für 60 Millionen Euro verpflichten. Der Kolumbianer hält sich in der 1. französischen Liga fit und lässt sich im Yachthafen von Monte Carlo die Sonne auf den Pelz scheinen. Seine Villa in Madrid kann Falcao ruhig behalten. Denn im Winter geht er dann für die gleiche Summe zu Real.

Der spanische TV-Sender 'La Sexta' hatte vor wenigen Tagen schon von dem Plan berichtet. Die 'L'Equipe' bestätigte nun das Vorhaben und sah Falcao zusammen mit Monaco-Boss Rybolowlew.

Mit diesem Deal hätte Real Madrid endlich den Weltklasse-Mittelstürmer, den es seit Jahren vergeblich sucht und die Fußballwelt hätte mal wieder ein großes Reizthema.