Tragödie in Mecklenburg-Vorpommern

Feuerwehr erschießt entlaufenes Zirkus-Zebra

02. Oktober 2019 - 20:37 Uhr

Kuriose Zebra-Jagd in Mecklenburg-Vorpommern endet tragisch

Tragisches Ende einer kuriosen Zebra-Jagd in Mecklenburg-Vorpommern. Ein aus einem Zirkus entlaufenes Zebra ist nach Angaben der Polizei erschossen worden. Es sollte eigentlich betäubt werden. Wie das Polizeipräsidium Rostock RTL sagte, habe sich der Schuss wohl aus der Waffe eines Mitarbeiters der Tiernotrettung gelöst, einer Spezialeinheit der Feuerwehr. Warum der Mann das Tier getötet habe, ist derzeit noch unklar. Im Video schildert der Dompteur des Tieres, wie er den Vorfall wahrgenommen hat.

Zebra verursacht Unfall auf Autobahn bei Tessin nahe Rostock

02.10.2019, Mecklenburg-Vorpommern, Tessin: Ein beschädigtes Auto steht nach einem Auffahrunfall auf der Autobahn A20 bei Tessin. Der Unfall kam durch eines von zwei entlaufenen Zirkus-Zebras zustande. Das Zebra war mit einem Artgenossen in der Nacht
Zirkus-Zebra verursacht Unfall
© dpa, Bernd Wüstneck, bwu

Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch in der Nähe des kleinen Ortes Liepen nördlich der Autobahn 20. 

Das Zebra hatte zuvor einen Unfall auf der Autobahn bei Tessin nahe Rostock verursacht. Das ängstliche Tier war als "Geisterzebra" auf der Gegenfahrbahn unterwegs. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, bremste ein Autofahrer, ein anderer Wagen fuhr auf. Verletzt wurde niemand. Das Zebra entwischte in ein größeres Wald- und Feldgebiet. Polizei und Zirkus-Mitarbeiter suchten es.

Zebra-Flucht nimmt tragisches Ende

Die Flucht nahm ein jähes Ende. Das Zebra wurde erschossen. Das Tier war mit einem Artgenossen in der Nacht aus einem Zirkus ausgebüxt. Der andere Ausreißer konnte problemlos wieder eingefangen und zurückgebracht werden.