Trabrenn-Champion Nimczyk erwägt Umzug nach Schweden

26. April 2020 - 17:01 Uhr

Der führende Trabrenn-Profi Michael Nimczyk erwägt wegen der Corona-Pause einen Umzug nach Schweden. "Wir waren Anfang April soweit, dass wir ernsthaft über eine Filiale in Schweden nachgedacht haben. Doch so ein Umzug wäre ein riesiger Aufwand, das ist ja logisch", sagte der neunmalige Gewinner des Goldhelms der "Rheinische Post".

"Und da es Nachrichten gab, dass es auch in Schweden nicht weitergeht mit den Rennen, haben wir uns dagegen entschieden", erklärte Nimczyk. "Aber wenn es hier nicht weitergeht, werden wir neu nachdenken. Dann kann es sein, dass wir doch nach Schweden gehen."

Eine Wiederaufnahme in Deutschland hält der 33-Jährige aus dem niederrheinischen Willich für "existenziell für unseren Sport. Wenn im Mai und Juni auch keine Rennen sind, weiß ich nicht, was passiert", sagte Nimczyk. "Man muss der Gefahr ins Auge sehen, ohne etwas dramatisieren zu wollen: Wenn es so kommt, kann es sein, dass die Hälfte oder mehr Rennen künftig wegfallen. Was das für unseren Sport bedeuten würde, kann man sich ausmalen."

Quelle: DPA