Touristen packen Bison-Kälbchen in Kofferraum: Jetzt ist das Tier tot!

17. Mai 2016 - 13:41 Uhr

Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht!

Ein Vater-Sohn-Ausflug in den Yellowstone-Nationalpark im Norden der USA endete für ein Bison-Kälbchen tödlich. Während ihrer Tour durch den Park sahen ein Vater und sein Sohn das Kleine alleine am Wegesrand. Sie dachten, es würde frieren und hätte seine Herde verloren. Kurzerhand packten sie das Tier in ihren Kofferraum und lieferten es bei Parkrangern ab. Danach musste das Bison-Kälbchen eingeschläfert werden.

Die Parkverwaltung ist sauer. Vater und Sohn erhielten eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 100 Euro. Ein solches Verhalten von Besuchern sei aber kein Einzelfall, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme auf der Homepage des Parks, in der Touristen aufgefordert werden ein solch "unangemessenes, gefährliches und verbotenes Verhalten gegenüber Wildtieren" zu unterlassen. Warum das Bison am Ende getötet werden musste, erfahren Sie im Video.