Thomas Bareiß im RTL/ntv Frühstart

Tourismusbeauftragter: Frühbucher sollten im Vorteil sein

11. Mai 2020 - 10:37 Uhr

Buchungsdatum könnte wichtig sein

Der Pfingst- und Sommerurlaub in diesem Jahr scheint – mit Einschränkungen – gesichert. Jedoch werden viele Deutsche nicht in den Süden fahren können, sondern im Inland Ferien machen. Das könnte zu Überbuchungen bei Hotels führen, die wegen der Hygieneregeln nicht komplett ausgelastet sein dürfen. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Thomas Bareiß (CDU) spricht sich dafür aus, das Buchungsdatum bei möglichen Überbelegungen in Hotels zum Maßstab zu machen. "Vor Ort muss geschaut werden, welche Gäste wirklich längerfristig gebucht haben", so Bareiß im RTL/ntv "Frühstart". Mehr dazu im Video.

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Reisewarnung weiterhin richtig - Sommerurlaub innerhalb Europas?

Außerdem könnten beispielsweise Stammgäste einen Platz bekommen. Wer kurzfristig gebucht habe, müsse schauen, dass er woanders eine Übernachtungsmöglichkeit finde. "Hier muss vor Ort jeder schauen, wie er seine Gäste informieren kann. Und ich hoffe, dass wir das auch so hinbekommen, dass nicht viel Unmut entsteht." Die Hotels seien teils bislang aber nur zu 70 oder 80 Prozent ausgebucht. Somit sollten die beliebten Reiseziele laut Bareiß besucht werden können.

Die bis 14. Juni geltende weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes hält der Tourismus-Beauftragte weiter für richtig. Man müsse abwarten, wie sich die Pandemie entwickelt. "Ich hoffe dann aber, dass wir Schritt für Schritt die Grenzen öffnen können. So dass wir dann im Sommer Urlaub machen – nicht nur in Deutschland, sondern dass Urlaub auch in Europa möglich ist."

Bareiß betonte, er sei in Gesprächen mit den Tourismusministern Italiens und Griechenlands, um Reise-Konzepte zu erarbeiten. Es gehe vor allem um Sicherheitskonzepte vor Ort. Die müssten Abstandsregeln und Desinfektionsspender beinhalten. Außerdem müssten Tourismus-Mitarbeiter regelmäßig auf Covid-19 getestet werden.

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