Im zweiten Prozess um die Tötung dreier Tigerbabys im Magdeburger Zoo haben Direktor Kai Perret und drei seiner Mitarbeiter erneut eine juristische Niederlage erlitten. Das Landgericht Magdeburg wies die Berufung der vier als unbegründet zurück. Damit bleibt das Urteil des Amtsgerichts Magdeburg vom 17. Juni bestehen. Es hatte Perret, den Zoo-Tierarzt und zwei Mitarbeiter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verwarnt und unter Vorbehalt zu Geldstrafen verurteilt. Die Tiere waren im Mai 2008 getötet worden, weil ihr Vater 'Taskan' kein reinrassiger sibirischer Tiger war.