33-Jähriger stach mehrfach auf sie ein

Tote Frau auf der A7: Verdächtiger Ehemann in Psychiatrie eingewiesen

22. November 2021 - 11:09 Uhr

A7: Mutmaßlicher Totschlag statt Verkehrsunfall

Als die Rettungskräfte auf der Autobahn 7 zur Anschlussstelle Schleswig/Schuby gerufen wurden, gingen sie zunächst von einem Verkehrsunfall aus. Doch die tote Frau wies mehrere Messerstiche auf. Ihr Ehemann gilt als dringend tatverdächtig. Der 33-Jährige wurde jetzt in die Psychiatrie eingewiesen.

Rätsel um die Tote auf dem Standstreifen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der Mann am Samstag auf dem Standstreifen angehalten und mehrfach mit einem Messer auf seine 31 Jahre alte Ehefrau eingestochen haben. Er wurde noch am Tatort widerstandslos festgenommen. Wie die Bildzeitung berichtet, mit "blutverschmierten Händen". Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Totschlags.

Was sein Motiv war, ist noch nicht bekannt. "Gegenwärtig können hierzu keine Angaben gemacht werden", sagte die Oberstaatsanwältin Inken Dellius der Staatsanwaltschaft Flensburg auf Anfrage von RTL Nord. Mann und Frau sind demnach beide syrischer Nationalität und amtlich in Dänemark gemeldet. Der Fahrer des Fahrzeugs mit Berliner Kennzeichen sei nicht der Fahrzeughalter. Nach der Festnahme durch die Polizei habe der Beschuldigte die Tat noch bestritten. Während der Vorführung vor dem Richter, habe er zu den Vorwürfen geschwiegen.

Drama auf der A7: Erst Messerstiche, dann überfahren

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau nach der Attacke von einem noch nicht ermittelten Fahrzeug erfasst und überrollt wurde – vermutlich einem LKW. Der Fahrer bemerkte den Vorfall zwischen den Anschlussstellen Tarp und Schuby (Kreis Schleswig-Flensburg) laut einem Sachverständigen möglicherweise nicht.

Laut Polizei starb die 31-Jährige noch am Unfallort an den Folgen des durch den Zusammenprall erlittenen Polytraumas.

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Tötungsdelikt auf der Autobahn 7?

Die Polizei sucht inzwischen dringend nach Zeugen, die den Vorfall am Samstag, den 20. November auf der A7 in Fahrtrichtung Süden beobachtet haben.

Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0461-4840 mit den Ermittlern der Mordkommission Flensburg in Verbindung zu setzen. (sbl/nid)