Tote bei Waldbränden in Spanien

15. Februar 2016 - 3:30 Uhr

Eine Serie von Waldbränden hat in Nordspanien ganze Landstriche zerstört und zwei Menschen das Leben gekostet. Allein in der Region Galicien im Nordwesten des Landes wurden mehr als 3.500 Hektar (rund 35 Quadratkilometer) Wald- und Buschland ein Raub der Flammen. Die Behörden registrierten innerhalb von drei Tagen 400 Brände, die zu einem großen Teil von Brandstiftern gelegt worden waren. "Die Kriminellen stellen uns vor ein enormes Problem», sagte der galicische Regierungschef Alberto Núñez Feijóo.

Wie der staatliche Rundfunk RNE berichtet, kam in der Provinz León ein Feuerwehrmann beim Kampf gegen die Flammen ums Leben. In der Gegend von Segovia starb ein Landwirt, der sich an den Löscharbeiten beteiligt hatte. Der sonst regenreiche Norden Spaniens erlebt einen ungewöhnlich trockenen Herbst. Dies vergrößert die Gefahr von Waldbränden.