"Würde Aussagen so nicht mehr machen"

Diskussion um deutsche Nummer 1: Hoeneß rüstet verbal ab

26. September 2019 - 11:22 Uhr

Uli Hoeneß rudert zurück

Na endlich!, dürften viele Fußball-Fans denken: Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat nach seinen umstrittenen Aussagen in der Diskussion um die Nummer 1 im deutschen Tor verbal abgerüstet. Unmittelbar nach dem Champions-League-Spiel der Münchner gegen Roter Stern Belgrad habe Hoeneß Aussagen getroffen, die er "mit etwas Abstand heute nicht mehr so machen würde", teilte das Büro des Club-Präsidenten auf Anfrage von RTL und n-tv mit. Für Hoeneß sei das Thema "längst erledigt", er werde sich auch nicht weiter dazu äußern.

Hoeneß drohte sogar mit Nationalelf-Boykott

Hoeneß hatte sich nach dem Belgrad-Spiel wortgewaltig in die T-Frage zwischen Neuer und ter Stegen eingemischt. Der 67-Jährige attackierte dabei nicht nur den DFB, sondern auch Neuer-Herausforderer ter Stegen. Unter anderem forderte Hoeneß vom DFB, Marc-André ter Stegen "in die Ecke" zu stellen. Dem Barca-Keeper warf er vor, Neuer zu "beschädigen".

Im Gespräch mit der 'Sport Bild' drohte der FCB-Patron Bundestrainer Joachim Löw zudem mit einem Nationalelf-Boykott der Bayern-Spieler, sollte der Bundestrainer ter Stegen zur Nummer 1 machen. "Bevor das stattfindet, werden wir keine Nationalspieler mehr abstellen", polterte Hoeneß. Der FC Bayern werde "nie akzeptieren, dass hier ein Wechsel stattfindet."