15. April 2019 - 9:46 Uhr

Sturmfront steuert auf New York zu

Sie hinterließen eine Schneise der Zerstörung. Am Wochenende fegten insgesamt 18 Tornados durch mehrere Bundesstaaten in den USA. Die Stürme brachten Sturzfluten, Schnee und Brände mit sich. Allein in Texas und Louisiana starben bis zum gestrigen Sonntag acht Menschen, darunter drei Kinder. Jetzt steuert auch eine Sturmfront auf New York zu. Die Hauptstadt Washington macht sich für ein Unwetter bereit.

Kinder von Baum erschlagen

Es waren dramatische Szenen, die sich in mehreren Bundesstaaten der USA abgespielt haben. In Alabama beispielsweise warnte der Wetterdienst die Menschen davor, einen herannahenden Tornado zu übersehen. Grund dafür seien starke Regengüsse gewesen, das berichtete CNN. "Schwerer Regen könnte diesen Tornado verstecken, erwarten sie daher nicht, den Tornado zu sehen oder zu hören. Gehen sie jetzt in Deckung", hieß es.

In Texas wurden zwei Kinder getötet, als sie mit ihren Eltern im Auto unterwegs waren. Ein Baum erschlug sie, sie konnten nur noch tot geborgen werden. In Houston starb eine Frau in den Trümmern ihres Wohnmobils. Vier weitere wurden dabei verletzt.

In Louisiana ertrank ein 13-Jähriger, der von einer Sturzflut erfasst worden war. Außerdem kam ein Mann in den Fluten um, der in seinem Auto ertrank.

Wetter wird besser

Durch Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden viele Landstriche dem Erdboden gleich gemacht. Häuser wurden zerstört, Bäume stürzten auf Überlandleitungen und unterbrachen die Stromversorgung. In den kommenden Stunden soll die Tornado-Gefahr laut der Österreichischen Unwetterzentrale in den kommenden Stunden abnehmen. Die Gewitterzone verlagere sich nach Nordosten und bringe so Hagel. Washington müsse sich trotzdem auf Unwetter einstellen.