Hinweise auf "Hassverbrechen"

Tötete der Killer von El Paso, weil er Einwanderer hasste?

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4. August 2019 - 14:51 Uhr

Mann ließ sich ohne Widerstand festnehmen

Tötete der Massenmörder von El Paso aus Hass? Polizeichef Greg Allen sagte, es gebe ein Manifest, das womöglich auf ein Hassverbrechen schließen lasse. Es sei allerdings noch nicht bestätigt, ob das Manifest tatsächlich von dem Verdächtigen stamme.

Ermittlungen dauern an

03.08.2019, USA, El Paso: Mitglieder einer Spezialeinheit und Polizisten stehen vor dem Eingang eines Ladenkomplexes, in dem ein Mann zahlreiche Menschen erschossen hat. Die Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Foto: Mark Lambie/The El Paso
Tote bei Schüssen in Supermarkt in Texas.
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Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, kündigte an, die Strafverfolgung werde sich nicht nur auf den Vorwurf des Mordes, sondern auch auf den eines Hassverbrechens konzentrieren. Das deutet darauf hin, dass es sich möglicherweise um einen rassistischen Hintergrund handeln könnte.

Polizeisprecher Robert Gomez wollte sich zu diesen Berichten nicht äußern. "Die Ermittlungen dauern an", sagte er. Vor Ort arbeiteten die Spezialisten der Polizei fieberhaft daran, die Details der Tat zu dokumentieren. Die Beamten müssten "alles mühsam zusammenstückeln", um für spätere Gerichtsverfahren genauer Unterlagen zu erstellen.

Zur Vernehmung des Verdächtigen wollte Gomez keine Details nennen. Der Mann habe sich widerstandslos ergeben. Auf Fragen von Reportern bestätigte Gomez, dass bei der Tat ein Gewehr benutzt worden sei.