Nach tödlichem Betonplatten-Unfall auf der A3

Diese Lärmschutzwände werden jetzt untersucht

In nächster Zeit sollen Lärmschutzwände an 25 Straßenabschnitte in Nordrhein-Westfalen untersucht werden.
© dpa, Rolf Vennenbernd, ve axs

27. November 2020 - 19:43 Uhr

Frau (66) starb, als Betonplatte auf ihr Auto stürzte

Vor zwei Wochen löste sich auf der A3 bei Köln die Betonplatte einer Lärmschutzwand und stürzte auf das Auto einer 66-jährigen Kölnerin. Sie starb noch am Unfallort. In nächster Zeit sollen 25 Straßenabschnitte in Nordrhein-Westfalen untersucht werden, an denen ähnliche Konstruktionen verbaut wurden. Jetzt hat der Baubetrieb Straßen.NRW bekannt gegeben, wo sich die kritischen Wände befinden.

Fahrstreifen könnten gesperrt werden

Während der "handnahen Sichtprüfungen" kann es laut Verkehrsministerium in Einzelfällen kurzfristig zur Sperrung einzelner Fahrstreifen kommen. Einen genauen Zeitplan für die Prüfungen gebe es noch nicht, die Planungen liefen, erklärte Straßen.NRW am Freitag.

Lärmschutzwand-Untersuchung – folgende Streckenabschnitte sind betroffen:

  • A1 zwischen Wuppertal-Langerfeld und -Ronsdorf
  • A3 zwischen Köln-Mülheim und -Delbrück, zwischen Köln-Delbrück und Köln-Ost sowie zwischen Köln-Ost und Dreieck Heumar
  • A44 zwischen Düsseldorf-Lang-Latum und -Messe
  • A46 zwischen Wupptertal-Katernberg und -Varresbeck
  • A57 zwischen Neuss-West und -Reuschenberg
  • A59 zwischen Duisburg-Duissern und -Zentrum sowie zwischen Duisburg-Zentrum und -Hochfeld
  • B42 bei Oberdollendorf
  • B51 bei Wermelskirchen
  • B54 bei Kreuztal, bei Kreuztal-Buschhütten und bei Siegen
  • B57 bei Alsdorf
  • B62 bei Siegen
  • L23 bei Würselen
  • L141 bei Solingen
  • L157 bei Wermelskirchen
  • L357 bei Solingen-Gräfrath
  • L402 bei Langenfeld
  • L418 bei Wuppertal-Freudenberg
  • L530 bei Altena
  • L562 bei Siegen
  • L924 bei Hattingen-Blankenstein