2018 M07 20 - 14:39 Uhr

Junge trieb leblos im Wasser

In einem Bremer Freibad ist ein kleiner Junge im Nichtschwimmerbecken ertrunken. Als ein Badegast das Kind leblos im Wasser treiben sah, war es bereits zu spät. Der 67-Jährige zog den fünf Jahre alten Jungen aus dem Wasser und die Bademeister begannen sofort mit der Reanimation. Doch die Ärzte konnten nichts mehr für ihn tun.

Fünfjähriger stirbt im Krankenhaus

Laut Polizei übernahmen die Sanitäter, die kurze Zeit später im Schwimmbad eintrafen, die Wiederbelebung. Helfer und andere Badegäste schirmten das Geschehen mit Handtüchern ab. Der Junge wurde noch ins Krankenhaus gebracht, wo er aber kurze Zeit später starb.

Wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte, ist noch nicht ganz klar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Wo sich die Eltern des Kindes zum Zeitpunkt des Unglücks befanden, gab die Polizei nicht bekannt. Laut der Lokalzeitung "Die Norddeutsche" ist das Becken, in dem der Junge ertrank, 80 Zentimeter tief.

Auch der Hubschrauber verunglückte bei dem Einsatz

Als der Notarzt per Rettungshubschrauber zum Einsatz geflogen wurde, kam es zu einem kleineren Zwischenfall. Bei der Landung auf der Sportwiese des Freibads touchierte der Helikopter ein Fußballtor, sodass der Heckrotor beschädigt wurde. Laut Polizei sei dabei niemand verletzt oder gefährdet worden. Allerdings sei der Hubschrauber danach flugunfähig gewesen. Der Rettungseinsatz wurde dadurch aber nicht eingeschränkt. 

Quelle: DPA, RTL.de