Zuvor habe sie "tödliche Pilze" gegooglet

Ehemann mit Pilzen ermordet? Ehemaliger Polizist soll Ehefrau mit Leiche geholfen haben

Pilze im Nebel
© dpa, Boris Roessler, brx jat

24. September 2020 - 23:43 Uhr

Witwe soll ihren Mann ermordet haben

Ehedrama in Hamilton-County: Sie soll "tödliche Pilze" gegoogelt und sie gesammelt haben – und mit ihnen soll sie ihren Ehemann vergiftet haben. Die Leiche soll unweit des Hauses des Ehepaares in einem Graben gefunden worden sein. Fünf Monate nachdem David Fouts Körper gefunden wurde, steht seine Witwe Katrina Fouts vor Gericht, wie das britische Medium "Metro" berichtet.

Den Magen voll mit Gift

Im Magen von David Fouts soll eine tödliche Dosis giftiger Pilze gefunden worden sein. Ein Pathologe habe sie als die Todesursache festgestellt. Laut den Ermittlern sei das Gift Muskarin für den Tod des Mannes verantwortlich. Normalerweise ließe es sich nach 72 Stunden gar nicht mehr feststellen, heißt es im "Metro"-Artikel, aber durch die Menge an unverdauten Pilzresten im Magen von David Fout, konnte die tödliche Dosis abgeleitet werden. Ob die Pilze mit Gewalt zugeführt, oder in einem Essen untergemischt wurden, ist zwar unklar. Aber der Körper des verstorbenen Ehemanns soll mit Schnitten an seinen Händen sowie Rückständen von Klebeband an Handgelenken und Knöcheln gefunden worden sein. Vermutlich sei er einige Zeit festgebunden gewesen, ehe der Tod eintrat.

Ehemaliger Polizist soll geholfen haben

Bei den Ermittlungen sollen Screenshots mit Informationen über giftige Pilze auf Katrina Fouts Handy gefunden worden sein. Stief- und Großvater David sei unter Freunden und Kollegen sehr beliebt gewesen, heißt es im Artikel. Das Motiv der Witwe sei bisher unklar. Terry Hopkins, ein ehemaliger Polizist soll Katrina Fouts möglicherweise geholfen haben, den Mord zu vertuschen. Spuren seiner DNA seien auf dem T-Shirt des Toten gefunden worden. Er und die Witwe des verstorbenen sind bis zur nächsten Anhörung in Haft.