Tödliche Mutprobe: Brückenspringer spielen mit dem Leben

Gefährlicher Sommertrend

Seit der Sommer Deutschland im Griff hat, suchen viele Jugendliche die Abkühlung im kühlen Nass. Doch immer mehr springen nicht nur im Schwimmbad vom fünf oder zehn Meter Sprungbrett. Einen vermeintlich größeren Kick verheißen Sprünge von Brücken in Flüsse, in Seen, Kanäle oder ins Meer.

Die Mutproben sind dabei hochgefährlich. Denn dieser eine Sprung kann in einer Querschnittslähmung enden, wenn das Wasser plötzlich doch zu flach ist. Auch Tote gibt es deshalb jedes Jahr in Deutschland. "Gerade jetzt in den Sommerferien werden im Unfallkrankenhaus Berlin täglich jugendliche Badeopfer eingeliefert.

Die Ärzte müssen auf alles vorbereitet sein", warnt Michael Dimmer vom DLRG Scharbeutz. Unbeeindruckt von den Warnungen und Appellen prahlen die Jugendlichen später mit ihren gewagten Sprüngen im Internet.