Todesopfer des Busunglücks nach Polen überführt

Fünf Tage nach dem schweren Busunglück bei Berlin sind die Leichen aller 13 Todesopfer in die Heimat übergeführt worden. Die polnische Polizei habe am Grenzübergang Pomellen/Kolbaskowo den Konvoi mit den sterblichen Überresten der Todesopfer von den deutschen Kollegen übernommen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP.

Acht Leichen sollen nun nach Zlocieniec (Falkenburg) in Westpommern gebracht werden. Dort sollen die Särge in der Kirche aufgebahrt werden, am Samstagabend ist eine Trauermesse geplant. Die anderen Toten, darunter ein 13-jähriges Mädchen, werden in ihre westpommerischen Heimatorte gebracht.

Der polnische Bus war am Sonntag auf der Autobahn am Schönefelder Kreuz gegen eine Brücke geprallt. Dabei waren 13 Menschen getötet und 38 verletzt worden.