13 neue Songs

Tim Bendzko kündigt neues Album "Filter" an

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© Johannes Bauer

11. Oktober 2019 - 12:01 Uhr

„Mein ganz eigener Blick auf die Dinge"

Tim Bendzko hat gefiltert. Für sein neues Album "Filter", das am 18. Oktober erscheint, hat er die Essenz herausgearbeitet, das Wesentlichste. "Es ist mein ganz eigener Blick auf die Dinge." Die 13 Songs sind innerhalb eines Jahres entstanden.

Tim Bendzko hat radikal ausgemistet

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Die 13 Songs für das neue Album „Filter" (VÖ 18.10) sind innerhalb eines Jahres entstanden,
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2018 war das Jahr für ihn, um aufzuräumen. Radikales Ausmisten "in allen denkbaren Dimensionen", sagt er. Und da stand Tim Bendzko dann, irgendwo zwischen Abbruch und Aufbruch, Auszug und Einzug, zwischen Berufung und Versuchung bis hin zum Commitment mit dem Leben, das er leben will. Zumindest jetzt gerade. Angekommen ist er allerdings noch lange nicht, sagt der Sänger – das ist ohnehin gar nicht das Ziel. Schlichtweg, weil das womöglich bedeuten würde, zu stagnieren, es sich zu bequem zu machen. "Reflektieren heißt eben auch immer Zweifeln."

Tim Bendzko scheut keine Umwege

Tim Bendzko will den Ist-Zustand immer wieder hinterfragen. Sich selbst und das Drumherum. Und er will weiterkommen. Wenn das bedeutet, Umwege zu gehen, dann geht er sie. Denn auch "Fehler prägen mich, mach mehr als genug", singt er in seiner Single "Hoch". Der Song handelt davon, auch dann noch weiterzumachen, wenn man glaubt, längst nicht mehr zukönnen. "Es sind doch genau diese letzten Meter, die nicht mehr zu gehen scheinen, an die man sich später erinnern wird, ist man sie dann doch gegangen." Bendzko hat kein Problem, mutig genug zu sein, um über seinen eigenen Schatten zu springen. Und er hat festgestellt: "Wenn man Songs übers Leben schreibt, sollte man auch eins haben." Deshalb reiste er erst kürzlich um die halbe Welt bis nach Australien.

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100 Prozent Tim Bendzko

Mit seiner Energie will Tim Bendzko anstecken. Traut euch, singt er inbrünstig und voll positiver Energie auf treibenden Beats – "wenn dir die Luft ausgeht, nur nicht nach unten sehen". Genau so macht er auch Musik: Furchtlos, intuitiv und ganz nah an sich selbst. So ist jede einzelne Zeile zu hundert Prozent Bendzko. Und das obwohl er bei diesem Album* erstmals in enger Zusammenarbeit mit anderen Textern gearbeitet hat – weil er das so wollte, um das Beste aus seinem Kern zu filtern.

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