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Ursache für Horrorcrash

Tiger Woods war offenbar bis zu 70 km/h zu schnell

07. April 2021 - 20:32 Uhr

Tiger Woods fast doppelt so schnell wie erlaubt

Überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache des folgenschweren Autounfalls von Golf-Superstar Tiger Woods. Dies erklärte der Sheriff im Los Angeles County, Alex Villanueva. Demnach soll Woods Ende Februar mit bis zu 87 Meilen pro Stunde, also knapp 140 km/h, unterwegs gewesen sein, bevor er mit seinem Geländewagen von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Erlaubt sind dort 45 Meilen pro Stunde, also knapp 72 km/h.

Auf berüchtigter Strecke unterwegs

"Der vorherrschende Faktor für diesen Unfall war Fahren mit einer unsicheren Geschwindigkeit im Hinblick auf die Straßenverhältnisse und die folgende Unfähigkeit, die Kurve zu nehmen", sagte Villanueva: "Die geschätzte Geschwindigkeit im Bereich des ersten Einschlags betrug 84 bis 87 Meilen pro Stunde." Vergangene Woche waren die Untersuchungen der Polizei abgeschlossen worden. Details wurden wegen Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre des 15-maligen Major-Siegers allerdings zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt.

Woods hatte bei einem Autounfall nahe Los Angeles am 23. Februar schwere Beinverletzungen erlitten. Er war alleine auf einer für seine schweren Unfälle berüchtigten Straße unterwegs, als sein Geländewagen gegen einen Baum prallte und sich anschließend mehrfach überschlug. Der Kalifornier muss keine Anklage wegen leichtsinniger Fahrweise befürchten.

Langer operativer Eingriff nötig

Sein Management hatte nach dem Unfall bekannt begeben, dass Woods mehrere offene Brüche erlitten habe. "Offene Trümmerbrüche, die den oberen und unteren Teil des Schien- und Wadenbeins betroffen haben, wurden durch einen Stab im Schienbein stabilisiert", sagte demnach der Arzt Anish Mahajan. Weitere Knochenverletzungen im Fuß und Knöchel seien mit einer Kombination aus Schrauben und Pins stabilisiert worden. Bei dem langen operativen Eingriff am rechten Bein sei zudem Druck vom Muskel genommen worden.

Der 45-Jährige konnte das Krankenhaus vor knapp drei Wochen wieder verlassen. Villanueva hatte vor kurzem über den Zustand von Woods' Auto nach dem Unfall erklärt: "Vorne und hinten war alles kaputt, aber der Innenraum war weitestgehend unbeschädigt. Das war das Polster, ansonsten wäre es tödlich gewesen."

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