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Tierschützer empört: Unbekannter überfährt 17 Kängurus in Australien

Tierschützer empört: Unbekannter überfährt 17 Kängurus in Australien

epa05138072 A handout picture provided by the Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals (RSPCA) shows dead kangaroos found on Grindle Road on the outskirts of Brisbane, Australia, 01 February 2016. An unknown driver deliberately ran over and killed 17 kangaroos, officials of the RSPCA said, adding this was 'no accident'. Last October, police charged an 18-year-old Australian man for killing more than 100 grey kangaroos by running them down in his vehicle in New South Wales. EPA/MICHAEL BEATTY/RSPCA/HANDOUT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES +++(c) dpa - Bildfunk+++
Driver 'deliberately' mowed down 17 kangaroos in Australia
dpa, Handout

16 tote Tiere lagen auf 100 Metern Straßenlänge

Ein Tierschänder hat nach Überzeugung von Tierschützern in Australien 17 Kängurus gezielt überfahren. Anwohner hätten 16 tote Tiere auf einem gut 100 Meter langen Straßenabschnitt bei Brisbane an der Ostküste entdeckt, berichtete die Tierschutzorganisation RSPCA. Ein weiteres habe eingeschläfert werden müssen.

Die Straße bei Wacol hat breite Grünstreifen auf beiden Seiten. Es ist bekannt, dass sich dort nachts Kängurus aufhalten. "Das war kein Unfall, der Fahrer muss die Tiere absichtlich überfahren haben", sagte RSPCA-Sprecher Michael Beatty. Die Organisation rief Anwohner auf, bei der Ermittlung der Täter zu helfen. "Es ist eine Straftat, ein Känguru absichtlich zu töten", sagte die Sprecherin der Polizei in Queensland, Robin Taylor. Im vergangenen Oktober war andernorts ein 18-Jähriger angeklagt worden, der 100 Kängurus überfahren haben soll.

Die RSPCA ist nach australischem Gesetz dafür zuständig, Verstöße gegen das Wildschutzgesetz zu untersuchen. Sie sammelt Beweise und zeigt mutmaßliche Täter an.