18. November 2018 - 16:53 Uhr

Tierrettung setzt 5.000 Dollar Belohnung aus

Amerikanische Tierschützer haben bei Facebook ein Bild des Grauens gepostet: Ein Delfin liegt in Manhattan Beach in Kalifornien (USA) am Strand - leblos und erschossen. Nun haben die Helfer der Organisation "Marine Animal Rescue" 5.000 US-Dollar (ca. 4.400 Euro) Belohnung ausgesetzt, um den verantwortlichen Tierquäler zu finden.

Die Polizei ermittelt

"Bei der Rettung und Untersuchung stellte der Arzt fest, dass der Delfin an einer Schusswunde starb", schreibt die Organisation bei Facebook zu dem Foto. "Es gibt KEINE Entschuldigung für eine solche Brutalität gegen diese schönen Tiere", heißt es weiter. Deshalb habe man sich entschieden, die Belohnung von 5.000 Dollar auszuloben, die es ermöglichen soll, den Täter zu warnen und verurteilen zu können. Die verantwortlichen Behörden ermitteln.

Ist die Tötung von Delfinen ein Trend unter Tierquälern?

Seit über 30 Jahren kämpft der Chef der Tierrettungsorganisation, Peter Wallerstein, schon für das Wohl der Tiere. Wie er gegenüber 'NBC News' mitteilte, habe er noch nie zuvor einen erschossenen Delfin vorgefunden. Diese Art der Tierquälerei sei bislang nur bei Seelöwen vorgekommen. Aber wer weiß: "Vielleicht sind die Delfine auch nur zurück ins Meer gerutscht", befürchtet Wallerstein.