Tierquälerei in China: Touristen posieren mit sterbendem Delfin

Unglaubliche Szenen spielen sich am Strand in Hainan ab: Touristen posieren mit dem blutenden Delfin statt Hilfe zu rufen.

26. Juni 2013 - 16:37 Uhr

Rettungskräfte kamen zu spät

Für ein Foto ging eine Gruppe chinesischer Touristen sogar über Leichen: Ein Delfin im Süden Chinas befand sich in einer lebensgefährlichen Situation. Das verletzte Tier wurde an einen Strand in Hainan gespült, nachdem es vermutlich zuvor mit einem Schiff kollidiert war. Touristen fanden das leidende Tier und zogen es weiter an Land. Anstatt zu helfen, posierten sie mit dem stark blutenden Delfin und schossen Urlaubsfotos. Der Delfin starb wenig später. Die Rettungskräfte trafen zu spät ein.

Im Internet sorgte das Foto für große Empörung: "Wenn der grundsätzliche Respekt vor dem Leben verloren geht, frage ich mich wirklich, wie ich noch stolz sein kann auf China", fragte etwa ein Nutzer des chinesischen Kurzbotschaftendienstes 'Sina Weibo'. Ein anderer schrieb, Delfine hätten "einen nur ein klein wenig geringeren IQ als Menschen, aber diese Leute auf den Bildern sind schlimmer als Schweine".