Tierquälerei für Touristen – Diese Attraktionen sind oft Ausbeute

07. August 2018 - 18:20 Uhr

So sehr werden die Tiere misshandelt

Der Ritt auf einem Elefanten oder ein Selfie mit einem Löwen – für viele Touristen sind das absolute Urlaubs-Highlights. Doch oft leben die Tiere unter miserablen Bedingungen. Wie schlimm es wirklich ist und was Sie dagegen tun können, zeigen wir im Video.

Harter Drill und zu viel Gewicht für Reittiere

Touren auf Elefanten gehören in vielen asiatischen Ländern zu den Touristenmagneten. Doch Tierschutzorganisationen wie PETA warnen, dass die Tiere bei der Dressur durch Schläge und tagelanges Anbinden gefügig gemacht werden. Auch von Kutschfahrten, Pferde- oder Esel-Touren oder auch Kamel-Reiten, wie es in nordafrikanischen Ländern angeboten wird, sollten Touristen mit Vorsicht genießen. Oft werden auch diese Tiere geschlagen, müssen viel zu schwer tragen oder bekommen viel zu wenig Futter und Wasser. Hinzu kommt stundenlanges Warten und Laufen in brütender Sonne.

Gefährliche Tier-Selfies im Urlaub

Je exotischer das Tier, desto mehr Likes! Selfies mit süßen und außergewöhnlichen Tieren sind beliebter denn je. Doch sie können für Mensch und Tier gefährlich sein. So hat auch das Netzwerk Instagram kürzlich auf den negativen Trend reagiert. Bei der Suche nach bestimmten Schlagwörtern, gibt es eine Aufklärung über Tierschutz und den richtigen Umgang mit den Fotos.

Dort, wo Foto-Shootings mit Tieren angeboten werden, werden die Tiere häufig auch mit harten Methoden oder Betäubungsmitteln gefügig gemacht. Das ständige Anfassen stresst die Wildtiere. So kann es auch passieren, dass sie sich wehren und zubeißen. Das kann schlimmstenfalls tödlich enden, zum Beispiel wenn ein Tier Tollwut hat.

Was Sie tun können, um gegen die tierquälerischen Angebote vorzugehen, erfahren Sie in unserem Video.