Tief 'Louis': Regen im Westen, Glätte im Süden

10. Februar 2016 - 12:03 Uhr

Schnee geht – Schmuddelwetter bleibt

Tief 'Louis' hüllt Deutschland in eine weiße Decke ein. Wenige Tage vor Heiligabend ist der erste Schnee auch im Flachland gefallen. Doch die weiße Pracht bleibt nur von kurzer Dauer: Bis Weihnachten wird es wieder deutlich milder.

Regnerisches Winterwetter
Pünktlich zum kalendarischen Winteranfang hält der Winter Einzug in Deutschland.
© dpa, Henning Kaiser

Zwar waren die Flocken angekündigt, aber trotzdem verursachte der Neuschnee in vielen Gegenden erhebliche Behinderungen und Unfälle. Entsprechend rutschig war und bleibt es auf den Straßen. Für Autofahrer ist höchste Vorsicht geboten.

Das Zentrum des Tiefdruckgebiets bewegt sich von der Nordsee zur Ostsee, seine Wolkendecke überquert Deutschland von Westen nach Osten. Das Ganze bei Temperaturen zwischen 0 Grad im Erzgebirge sowie in den Alpen und 7 Grad im Nordwesten. Doch der Schnee ist vielerorts von gestern inzwischen gibt es verbreitet Regen. Nur im Süden fallen Schneeflocken vom Himmel.

Am Donnerstag und Freitag wird es dann deutlich milder. Bis Weihnachten werden wahrscheinlich nur oberhalb von 600 bis 800 Metern noch letzte Schneereste übrig sein. An Heiligabend kommt dann wieder Regen und kältere Luft zu uns. Schnee fällt dabei aber wahrscheinlich nur in Lagen oberhalb von 600 bis 700 Metern.