Thüringen erlebt sonnenreiches Jahr 2020: Sogar im November

Zum Sonnenaufgang färbt sich der Himmel am Horizont. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa
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30. Dezember 2020 - 14:01 Uhr

Mit gut 1839 Sonnenstunden hat Thüringen ein sonnenreiches Jahr 2020 erlebt. Nach ersten Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Mittwoch schien die Sonne wesentlich häufiger als im langjährigen Mittel, das bei 1486 Stunden liegt. Zudem war es im Freistaat mit im Schnitt 10 Grad Celsius deutlich wärmer als im langjährigen Mittel (7,6 Grad) und verhältnismäßig trocken. Auf den Quadratmeter fielen im Durchschnitt 669 Liter Niederschlag (700 Liter/Quadratmeter). Das langjährige Mittel bezieht sich auf die international gültige Referenzperiode 1961 bis 1990.

Nachdem die Meteorologen in diesem Jahr den zweitwärmsten Februar seit Beginn der Messungen registriert hatten, traten in den letzten Märztagen die frostigsten Nächte des gesamten Winterhalbjahres auf. Dachwig, nordwestlich von Erfurt, meldete vom 23. bis zum 25. März dreimal hintereinander minus 10 Grad Celsius. Mit dem Sommer kamen dann den Angaben der Wetterspezialisten zufolge im Juni Starkregen und ein ungewöhnlich warmer August. Der November verlief äußert trocken und ging als Drittsonnigster in die Geschichtsbücher ein.

Quelle: DPA