Thomas Hermanns will Alltagshelden in Comedyshows einladen

Thomas Hermanns, Fernsehmoderator und Komiker. Foto: Gregor Fischer/dpa/Archivbild
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09. Mai 2020 - 9:54 Uhr

Showmaster Thomas Hermanns (57) kann der Virus-Krise persönlich etwas abgewinnen, beruflich nicht. Er empfinde die Corona-Zeit als "zwangsweise Verdichtung des Lebens auf das Wesentliche" - und gar nicht als unangenehm. "Aber fünf geschlossene Spielorte lasten natürlich auf der Seele. Nichts ist für mich trauriger als ein leeres Theater", sagte Hermanns der Deutschen Presse-Agentur.

Hermanns will in Berlin, Hamburg und München "Alltagsheldinnen und Alltagshelden" in die "Quatsch Comedy Clubs" einladen, wenn es wieder solche Veranstaltungen geben kann. Es würden 4000 Tickets verschenkt. "Sobald die Clubs wieder öffnen können, dürfen diejenigen wieder lachen und feiern, die jetzt hart arbeiten für die Allgemeinheit und im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu lachen haben." Die Einladung richte sich etwa an Mitarbeiter des Gesundheitswesens, der Lebensmittel- und Kurierbranche, Sicherheitspersonal von Polizei bis Feuerwehr und andere.

Quelle: DPA