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Thailand: Vater sperrt Sohn seit sechs Jahren in einen Käfig

So verteidigt er diese schreckliche Erziehungsmethode

Manche Bilder wirken einfach nur beklemmend – dieses gehört definitiv dazu: ein kleiner Junge von seinem eigenen Vater in einem Käfig eingesperrt. Chamnan Duangjan hält den neunjährigen Porrames seit sechs Jahren darin gefangen. RTL-Reporter Sven Schümmer ist nach Thailand gereist und hat versucht, das Kind zu befreien.

Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen

Welcher Mensch tut seinem Kind so etwas an? Es gehe nicht anders, behauptet der Vater von Porrames, der auch Nom Pok genannt wird. Der Junge brauche seit einem Autounfall im Jahr 2012 eine besondere Betreuung. Bei dem Unfall erlitt Porrames schwere Kopfverletzung und ist seitdem geistig und körperlich eingeschränkt.

"Er würde jeden Tag weglaufen. Einmal fand ich ihn im Wald versteckt", erzählt sein Vater der 'Daily Mail'. Seit seine Frau die Familie verlassen hat, kümmert sich der 38-Jährige allein um Porrames und seine zwei älteren Brüder und ist mit der Situation sichtlich überfordert.

Chamnan arbeite über zehn Stunden auf dem Feld und habe keine Möglichkeit, auf Porrames aufzupassen. Damit der Kleine nicht abhaut, beschloss er den Käfig zu bauen. Das tue ihm leid, doch er wüsste nicht, was er sonst tun soll: "Ich muss arbeiten und kann ihn nicht allein lassen."

Aber gibt es wirklich keine andere Möglichkeit? Und was sagen die thailändischen Behörden zu dem Fall? Sven Schümmer hat versucht, dem Jungen zu helfen. Wie er dem Neunjährigen einen schönen Tag am Strand ermöglicht hat und für den Kleinen kämpft, sehen Sie im Video.

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