Tiere drohen zu verhungern

Thailand: Elefanten leiden unter der Coronakrise

01. Juli 2020 - 18:32 Uhr

Thailändische Elefanten drohen zu verhungern

Das Coronavirus hat auch Thailand hart getroffen. Auch wenn die Infektionszahlen mit etwas mehr als 3.000 bestätigten Infizierten gering sind, leiden die Menschen unter den Einbrüchen in der Tourismusbranche. Und mit ihnen leiden auch die Tiere – vor allem die Elefanten, die als Touristenattraktion gelten.

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Tourismus-Krise schadet thailändischen Elefanten

Bevor die Coronakrise Thailand erreichte, galten Elefanten als Touristenattraktion. Sie werden oft unter prekären Bedingungen gehalten – als Reit- und Spaßtiere. Mit dem Ausbleiben der Touristen geht es den Elefanten aber nicht besser. Die hohen Haltungskosten können kaum von den Haltern getragen werden. Ohne Einnahmen ist es fast unmöglich die Elefanten mit Futter zu versorgen.

Tierarztteams sammeln Spenden für Elefanten

Mobile Tierarztteams sammeln Spenden, um Erste-Hilfe-Boxen für Elefanten zusammen zu stellen. Die Halter der Tiere bekommen Medikamente gegen Augeninfektionen und Verdauungsprobleme und Verbandsmaterial – alles, um mögliche Krankheiten der Elefanten zu behandeln. Die Tierärzte sorgen sich um die Zukunft der Tiere, wenn der Tourismus in Thailand weiter ausbleibt.