2018 M07 10 - 15:11 Uhr

Jungen saßen zweieinhalb Wochen in der Höhle fest

Die Nachricht löste eine Welle der Erleichterung aus: Alle zwölf eingeschlossenen Jungen und ihr Fußballtrainer wurden in Thailand aus der Höhle befreit. Alle leben und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Genau auf diese Nachricht haben die Familien und Freunde der jungen Fußballer seit rund zweieinhalb Wochen gehofft.

"Wir haben sehr viele Hausaufgaben"

Die Mitschüler wünschen sich vor allem, dass die Jungen bald wieder wie immer bei ihnen im Klassenraum sitzen. Die Kinder haben in der Schule eine richtige Ecke des Gedenkens eingerichtet, die sie mit Fotos, Trophäen und Zetteln mit guten Wünschen dekoriert haben.

Auch der 15-jährige Pansa Sompienjai freut sich schon auf ein baldiges Wiedersehen mit seinen Klassenkameraden. "Wir werden gemeinsam gegrilltes Schweinefleisch essen", kündigte er an. "Sie sollen sich außerdem beeilen, denn wir haben sehr viele Hausaufgaben", fügte er hinzu. Darüber müssen sich die Kinder im Moment aber keine Sorgen machen. Sie sind von den nächsten Klassenarbeiten erst einmal befreit, damit sie sich in Ruhe von den Strapazen der letzten Tage erholen können. Im Video erzählen Freunde und Bekannte, wer die Jungen sind.

Jungen müssen noch im Krankenhaus bleiben

Bis die Jungen wieder am normalen Leben teilnehmen können und für sie endlich wieder Alltag einkehrt, wird es wohl noch eine Weile dauern. Nach der Rettung wurden die Kinder erst einmal auf eine Quarantäne-Station im Krankenhaus gebracht. Auch die Angehörigen, die seit Tagen darauf warten, ihre Kinder in die Arme schließen zu können, durften sie bisher nur durch eine Glasscheibe sehen.

Erst wenn alle Kinder gründlich untersucht wurden und klar ist, dass sie den langen Aufenthalt in der Höhle unbeschadet überstanden haben, dürfen sie zurück nach Hause. So lange müssen Eltern und Mitschüler noch warten, bis sie ihre Jungen wiederbekommen.