Texas-Schütze floh 2012 aus Psychiatrie - hätte Devin Kelleys Amoklauf verhindert werden können?

08. November 2017 - 12:57 Uhr

Wirbel um aktuelle Informationen zum Kirchen-Amokläufer von Sutherland Springs

Eine neue Enthüllung legt nahe, dass das Massaker in einer texanischen Kirche mit 26 Toten zu verhindern gewesen wäre. Denn jetzt kam heraus, dass der Täter Devin Kelley im Jahr 2012 aus einer psychiatrischen Einrichtung geflohen war. 

Ex-Soldat Devin Kelley bedrohte 2012 einen Vorgesetzten

Devin Patrick Kelley
Der Todesschütze von Texas: Devin Patrick Kelley
© Facebook

Dort war er untergebracht, weil der Ex-Soldat einen Vorgesetzten bedroht hatte. Zwei Polizisten hätten ihn an einer Bushaltestelle in der texanischen Stadt El Paso aufgegriffen. Unklar blieb zunächst, wie lange Kelley in der psychiatrischen Einrichtung war.

Zuvor hatte die US-Luftwaffe schon zugegeben, dass sie die Akte von Kelley nicht an das FBI weitergegeben hatte. Kelley war wegen häuslicher Gewalt vorbestraft, hätte deswegen keine Waffen kaufen dürfen. 

Motiv des Texas-Amokläufers weiter unklar

Mourners attend a vigil in the memory of those killed in the shooting at the First Baptist Church of Sutherland Springs in La Vernia, Texas, U.S., November 7, 2017. REUTERS/Jonathan Bachman
Entsetzen nach dem Amoklauf in Sutherland Springs.
© REUTERS, JONATHAN BACHMAN, JB /KV

Der 26-jährige Kelley war kurz nach seinem Amoklauf tot in seinem Wagen gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich selbst erschoss. Das Motiv steht noch nicht fest, aber bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es in seinem persönlichen Umfeld liegt.