Nur seine Schuhe waren noch übrig

Texas: 57-Jähriger wird von seinen Hunden gefressen

© Pressebild, Johnson County Sheriff's Office

12. Juli 2019 - 10:34 Uhr

„Es ist wirklich gruselig, was da passiert ist“

Im US-Bundesstaat Texas wurde ein 57-Jähriger offenbar von seinen Hunden aufgefressen. Die Ermittler sahen sich auf dem Grundstück des Mannes um, nachdem Angehörige ihn vermisst gemeldet hatten. Doch alles, was sie finden konnten, waren ein paar Knochenreste, Haare und Kleidungsfetzen in den Ausscheidungen der Tiere. "Es ist wirklich gruselig, was da passiert ist", sagte der zuständige Sheriff in einem Statement.

13 der 18 Hunde mussten eingeschläfert werden

Der Mann aus Venus wurde am 9. April 2019 zuletzt lebend gesehen, berichtete der US-Sender "Fox News". Die Polizei versuchte mehrmals nach dem Mann zu sehen, aber wegen der 18 aggressiven Hunde traute sich niemand auf das Grundstück des 57-Jährigen. Erst im Mai wurde der Trailer des Mannes, ein Schuppen und das restliche Grundstück sorgfältig durchsucht. Dabei stießen die Ermittler auf Knochenreste. Nur die Schuhe des Vermissten waren noch übrig.

13 Hunde wurden eingeschläfert, weil sie aggressiv waren. Die Behörden gingen davon aus, dass sie es waren, die den 57-Jährigen gefressen hatten. Zwei weitere Hunde waren bereits tot, als die Behörden das Grundstück endlich betreten konnten. Nur drei der 18 Hunde blieben am Leben, sie seien freundlich gewesen, sagte der Sheriff der "Washington Post".

War der Mann schon tot oder wurde er tot gebissen?

Es ist unklar, ob der Besitzer von seinen Hunden getötet und gefressen wurde, oder ob er bereits tot war, als die Tiere über ihn herfielen. Während der Ermittlungen kam heraus, dass der 57-Jährige an mehreren Krankheiten litt. Weil es aber keine Leiche gibt, die man obduzieren könnte, müssen die Angehörigen des Mannes für immer mit dieser ungeklärten Frage leben.