Tests vor Ölplattform-Explosion zeigten Probleme

15. Februar 2016 - 2:16 Uhr

Vor der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" haben Tests auf Probleme mit dem Zement hingewiesen, der im April zum Abdichten der Ölquelle im Golf von Mexiko verwendet wurde. Aber weder BP, der Betreiber der Plattform, noch der Zement-Lieferant Halliburton zogen Konsequenzen. Das hat eine von Präsident Barack Obama eingesetzte Kommission festgestellt, die untersucht, wie es zu der Katastrophe kommen konnte.

Nach der Explosion am 20. April waren fast fünf Millionen Barrel Öl ins Wasser gelaufen - die schwerste Ölpest in der Geschichte der USA. Ein undichter Zementmix, durch den Öl und Gas einsickern konnten, gilt als eine der Ursachen für das Unglück.