Test: Funktioniert Ihre Schilddrüse richtig?

13. April 2018 - 13:38 Uhr

Leiden Sie an einer Schilddrüsenerkrankung?

Sie ist klein, hat die Form eines Schmetterlings und sitzt im vorderen Bereich unseres Halses: die Schilddrüse. Ihre Hormone beeinflussen verschiedene Prozesse im Körper, weshalb eine Schilddrüsenerkrankung unterschiedlichste Folgen haben kann. Erkrankungen der Schilddrüse sind in Deutschland relativ weit verbreitet und oft auch ungefährlich. Dennoch kann es sinnvoll sein, seine Schilddrüsenwerte zu kennen und die Schilddrüsenfunktion in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen.

Ist die Schilddrüse gesund? Machen Sie den Test!

Wenn die Schilddrüse streikt, kann das viele Ursachen haben. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) produziert die Schilddrüse zu wenige Hormone, was sich wiederum auf die Körperfunktionen auswirkt, die von diesem Organ gesteuert werden. Schilddrüsenunterfunktions-Symptome können Antriebslosigkeit, depressive Verstimmungen und eine hohe Kälteempfindlichkeit sein. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) dagegen werden zu viele Schilddrüsenhormone produziert, was zu Nervosität, Gewichtsverlust, Konzentrationsschwäche oder auch Schlafstörungen und vermehrtem Schwitzen führen kann.

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr sollte man seine Schilddrüsenwerte regelmäßig ärztlich überprüfen lassen. Dazu wird die Schilddrüse vom Arzt abgetastet und per Ultraschall untersucht. 

Zusätzlich kann unser Schilddrüsentest einen Anhaltspunkt geben, ob Ihre Schilddrüse gesund ist oder ob Sie unter Umständen an einer Schilddrüsenunter- oder Überfunktion leiden.

Bei der Autoimmunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis ist die Schilddrüse chronisch entzündet, hier wird das Schilddrüsengewebe vom eigenen Immunsystem angegriffen. Morbus Basedow (Basedowsche Krankheit) ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung. Diese hat eine Schilddrüsenüberfunktion zur Folge, da vom Körper gebildete Antikörper dafür sorgen, dass zu viele Schilddrüsenhormone ausgeschüttet werden. An Schilddrüsenkrebs erkranken jedes Jahr etwa 5.000 Menschen in Deutschland.