Terror in Paris: Rund 1.200 Germanwings-Helfer während der Anschläge im Stadion

Beim durch den Copiloten herbeigeführten Germanwings-Absturz in den Alpen starben im März diesen Jahres 150 Menschen.
Beim durch den Copiloten herbeigeführten Germanwings-Absturz in den Alpen starben im März diesen Jahres 150 Menschen.
© dpa, Pool

18. November 2015 - 11:42 Uhr

Stadionbesuch als Dankeschön für den Einsatz nach der Katastrophe

Während der Terroranschläge von Paris sind rund 1.200 französische Helfer am Freitagabend im Fußballstadion gewesen, die nach dem Germanwings-Absturz im März im Einsatz waren. "Besonders für sie war es natürlich eine besondere Tragik, dass sie hören mussten, das an diesem Abend wahrscheinlich mehr als 140, 150 Opfer von Terroranschlägen wurden", sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) in der ARD. Bei der Terrorwelle in Paris wurden mindestens 129 Menschen getötet, mehr als 350 verletzt. Selbstmordattentäter hatten sich in der Nähe des Stade de France in die Luft gesprengt.

Die Helfer waren als Dank und Anerkennung zu dem Freundschaftsspiel der deutschen und französischen Nationalmannschaft eingeladen worden. Wenige Stunden zuvor hatte Steinmeier bei einer Zeremonie in Paris Bürgermeister und Einsatzleiter mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Sie hatten nach dem Absturz von Flug 4U9525 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf bei den Bergungsarbeiten geholfen. Bei der durch den Copiloten der Maschine absichtlich ausgelösten Katastrophe war ein Germanwings-Airbus an einem Berg zerschellt, alle 150 Menschen an Bord starben.