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Terror-Alarm in Ryanair-Flieger: Kampfjets eskortieren Flugzeug nach London

Terror-Alarm in Ryanair-Flieger

Kampfflugzeuge eskortieren Flugzeug nach London - Zwei Festnahmen

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dka htf fgj dul, dpa, Daniel Karmann

Währen Flug von Wien nach London wurden verdächtige Gegenstände gefunden

Ein Ryanair-Flugzeug von Wien nach London Stansted ist am Sonntagabend von zwei Abfangjägern der britischen Royal Air Force zum Ankunftsflughafen begleitet worden. Nach der Landung wurden zwei Männer festgenommen. In der Bordtoilette der Maschine fand die Polizei verdächtige Gegenstände. Verletzt wurde niemand.

Männer leisteten keinen Widerstand bei der Festnahme

Bei den Festgenommenen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 34-Jährigen aus Kuwait und einen 48-Jährigen aus Italien. Gegen die Männer wird wegen Terrorverdachts ermittelt, berichtete die britische Zeitung "Mirror" am Montag. Das Außenministerium in Wien hatte von dem Vorfall noch keine Kenntnis, heißt es.

Laut einem Mitarbeiter der Nachrichtenagentur APA, dessen Verwandte an Bord des Fluges FR7364 gewesen waren, war ein Paket mit batterieähnlichen Gegenständen gefunden worden. Die Crew konnte einen dabei liegenden Brief nicht entziffern und verständigte daraufhin die englischen Behörden, die die Typhoon Jets als Eskorte losschickten.

Die meisten Passagiere dürften die Abfangjäger demnach nicht bemerkt haben. Nach der sicheren Landung in Stansted stand die Maschine zunächst etwa eine Stunde auf dem Rollfeld, bis Polizei an Bord kam und zwei Männer abholte, die weder Widerstand leisteten, noch protestierten.

Ryanair-Sprecher: Passagiere gingen sicher von Bord

Auch eine Passagierin schrieb auf Twitter, die verdächtigen Gegenstände seien in der Toilette des Flugzeugs entdeckt worden. „Jetzt scheint alles in Ordnung zu sein. Es war beängstigend!“

Ein Ryanair-Sprecher wurde von „Mirror Online“ wie folgt zitiert: „Die Besatzung eines Ryanair-Fluges von Wien nach London Stansted warnte heute Abend (30. August) vor einer möglichen Sicherheitsbedrohung an Bord. In Übereinstimmung mit den Richtlinien informierte der Kapitän die britischen Behörden und setzte den Flug nach London Stansted fort, wo das Flugzeug normal landete und zu einer entfernten Parkposition rollte, an der die Passagiere sicher von Bord gingen.“