Und wie war das nochmal mit Abstand, Maske & Co.?

Tennislegende Boris Becker verstößt gegen Corona-Quarantäne

02. Juli 2020 - 13:30 Uhr

Hält Boris Becker sich nicht an die Corona-Maßnahmen in England?

Dass Tennislegende Boris Becker (52) sich beim Einkaufen in England weder an die Masken-Empfehlung, noch den 2-Meter-Abstand zu seinen Mitmenschen hält, ist eigentlich Aufreger genug. Noch kritischer aber: Eigentlich dürfte der 52-Jährige aktuell gar nicht auf den Straßen Londons zu sehen sein. Denn er war vor wenigen Tagen noch in Deutschland und Polen unterwegs – und das bedeutet eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Dass Boris diese Regelungen anscheinend überhaupt nicht interessieren und wie er dann noch auf die Straße spuckt, zeigen wir im Video.

Boris Becker war in Deutschland und Polen unterwegs

18.06.2020, Hessen, Hochheim: Mit-Investor Daniel Köhler (l-r), Tennis-Legende Boris Becker und Investor Khaled Ezzedine nehmen am Spatenstich für die geplante Internationale Tennis-Akademie teil, deren Namensgeber Becker ist. Das 20-Millionen-Euro-P
Voller Stolz: In Hochheim fällt der Spatenstich der "Boris Becker International Tennis Academy"
© dpa, Arne Dedert, ade wst

Am 18. Juni gab Boris Becker höchstpersönlich den Spatenstich zu seiner "Boris Becker International Tennis Academy"  im hessischen Hochheim. Das ist am 02. Juli exakt 14 Tage her. Seine häusliche Quarantäne, die bei der Einreise nach Großbritannien fällig wird, wäre also erst am 03. Juli vorbei, angenommen er wäre am 18. Juni bereits von Deutschland nach England gereist. Allerdings ging Boris' Reise von Deutschland noch weiter nach Polen. Denn hier stand für ihn am 25. Juni ein Fotoshooting mit dem Portal "Top Level Tennis" auf dem Programm. Demnach hätte er noch einige Tage Quarantäne vor sich.

Twitter-Beef aufgrund von Corona-Regeln

Vor wenigen Tagen stieg Boris erst in eine Corona-Diskussion zwischen Nick Kyrgios und dem deutschen Tennis-Ass Alexander Zverev ein. Kyrgios kritisierte Zverev nämlich öffentlich dafür, in Monaco eine Party trotz auferlegter Selbst-Isolation zu feiern. Auch Abstände sollen hierbei nicht eingehalten worden sein.

Nach einem Schlagabtausch der beiden mischte sich dann auch Boris Becker ein. "Ich mag keine Ratten", twitterte der ehemalige Weltranglistenerste. Es gebe eine unausgesprochene Regel zwischen den Athleten, was auf dem Platz passiert, bleibt auf dem Platz. Der 52-Jährige selbst kritisierte Zverev zwar auch scharf ("Er sollte sich schämen!"), doch die öffentliche Kritik von Kyrgios verurteilte er stärker.